Die
-Botschaft
BOB ist eine Kampagne, die für die Risiken und Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss sensibilisieren will.
BOB ist keine deutsche Abkürzung, sondern ein Phantasiename, der – kurz und prägnant – leicht im Gedächtnis haften bleibt.
BOB richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer, im Besonderen aber an die ohnehin besonders gefährdeten "Jungen Fahrer" der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre.
BOB kann also jeder sein, egal ob jung oder alt, ob Mann oder Frau.
BOB setzt auf die Einsicht und die Bereitschaft, Trinken von Alkohol und die Teilnahme am Straßenverkehr konsequent zu trennen, mahnt aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zur generellen Enthaltsamkeit bei Alkohol.

BOB ist die Person einer Gruppe, die nach vorheriger Absprache auf der Party, in der Disco oder in der Kneipe keinen Alkohol trinkt, weil sie seine Mitfahrer sicher nach Hause bringen will.
BOB übernimmt also Verantwortung für Freunde, Bekannte oder Kollegen.
BOB sein bedeutet aber auch: nicht immer die Gleichen sind Chauffeur, sondern möglichst alle aus der Gruppe stellen sich der Verantwortung und reihum "beißen in den sauren Apfel".
BOB ist sich dieser Verantwortung bewusst und zeigt dies selbstbewusst durch das sichtbare Tragen des gelben BOB-Schlüsselanhängers.
BOB sagt: Für mich sind 0,0 Promille Ehrensache - natürlich nehme ich auch keine illegalen Drogen.
Die BOB-Botschaft ist genial einfach und deshalb einfach genial - BOB sein ist einfach cool !
Belohnung für 
BOB erhält in teilnehmenden Kneipen, Discos und Gaststätten dafür als Anerkennung z.B. ein alkoholfreies Gratisgetränk.
BOB wird von den Mitfahrern unterstützt, weil sie ihrerseits die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, anerkennen.
BOB zeigt ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und findet daher in der Gruppe, aber auch im gesamten Lebensumfeld viel Anerkennung dafür.
Es ist einfach ein gutes Gefühl mal BOB zu sein !
Zur BOB-Botschaft gehört deshalb auch, dass nicht immer die Gleichen Chauffeur spielen, sondern möglichst alle aus der Gruppe einmal „in den sauren Apfel beißen“ und sich dieser Verantwortung stellen sollten.
ist eine Erfolgsstory
Die Idee zu BOB wurde bereits 1995 vom Belgischen Institut für Verkehrssicherheit geboren. In Belgien entwickelte sich BOB sehr schnell zu einer „Marke“, die inzwischen so gut wie jeder Belgier kennt. Fast jeder zweite Belgier hat bereits mindestens einmal als BOB Verantwortung übernommen.
Die Verkehrssicherheitskampagne BOBexistiert – teilweise unter anderen Bezeichnungen – seit Jahren auch in anderen europäischen Ländern, u.a. in Griechenland, Großbritannien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Polen und Schweden.
In Deutschland feierte BOB erstmals in Mittel- und Nordhessen sein Debüt. Es folgten BOB-Projekte in Eisenach, Trier und im Saarland.
Die Vorreiterrolle hat hierbei im Juni 2009 der Landkreis Saarlouis übernommen. In beispielhafter Manier ist es dem BOB-Team Saarlouis gelungen, BOB bereits im gesamten Landkreis zu etablieren.
Die saarländische Landesregierung hat im Juni 2009 das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) beauftragt, im Rahmen eines speziell für die Zielgruppe der „Jungen Fahrer“ angelegten Präventionskonzepts die BOB-Idee landesweit umzusetzen.
Zur Verbreitung von
im Saarland hat das LPH
die Aktion SAARBOB initiiert. Mehr dazu unter "Aktion SAARBOB".
Wer spielt bei
und
welche Rolle ?
Damit BOB über die Aktion SAARBOB im Saarland erfolgreich sein kann, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag leisten und "an einem Strang ziehen" - aber bitte alle in die gleiche Richtung !
Beteiligte an der Aktion SAARBOB sind
- das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) in St. Ingbert, das die Aktio
n SAARBOB auf Landesebene koordiniert, die regionalen und lokalen BOB-Teams berät und unterstützt sowie eine Anschubfinanzierung u.a. in Form von BOB-Starterpaketen für die teilnehmenden Wirte leistet, - die regional oder örtlich agierenden BOB-Teams, deren Aufgabe der Aufbau einer Vor-Ort-Aktionsstruktur in ihrem räumlichen Zuständigkeitsbereich und die Betreuung ihrer BOB's ist,
- die mit einem BOB-Lokal teilnehmenden Gastronomen, indem sie BOB mit einem alkoholfreien Gratisgetränk belohnen,
- die BOB-Partner, die durch finanzielle Unterstützung die Bereitstellung von Aktionsmedien sicherstellen,
- die BOB-Idole, die mit ihrem Namen, ihrem Renommee oder ihrem Gesicht für dir BOB-Botschaft werben,
- die Medien, von deren aktiver Unterstützung es abhängt, mit welchem Tempo die BOB-Botschaft sich im Saarland verbreitet.
Die wichtigsten Beteiligten sind natürlich alle, die die BOB-Botschaft annehmen, leben und weitertragen - also die BOB selbst.
Deshalb ist klar: Ob die Aktion erfolgreich ist oder nicht, hängt letztlich von den BOB selbst ab.